Anna Abel 

Übermalte Fotografie

Als die Farbfotografie noch nicht verbreitet war, wurden Fotos handkoloriert. Dies manchmal so stark, dass auf den ersten Blick nicht zu erkennen war, ob es sich um Fotografie oder Malerei handelt. 
Eine Irritation, die sich vor den Bildern der Photorealisten und noch später vor computergenerierten Fotografien, die aussahen wie Malerei, wiederholte.

 Ich hatte Lust, diesen Weg noch einmal zurückzugehen und meine digitalen Fotografien analog zu bearbeiten. Mit Acryl und Tusche, Pinsel und Spachtel, im Spannungsfeld zwischen der Anregung durch das Vorhandene und der Lust auf neue Bildaussagen.
Dabei bevorzuge ich die handelsüblichen Formate 20 x 10 mm und 19 oder 17 x 13 mm.


Für die Fotografien, die nicht übermalt werden, gilt:

 Es gibt kein ungebrochenes Bild der Wirklichkeit 
Man kann auf einem unscharfen Foto mehr erkennen als auf einem scharfen.




Schmuck für alle Tage

Den Grundstock für meine Schmuckproduktion habe ich in einem Keller gefunden. Dort lagerten in ungezählten Kartons die schönsten Kunststoffperlen aus den 50er Jahren.
Zu denen gesellten sich im Laufe der Zeit viele 
andere Materialien, alte und neue: Glas und Zuchtperlen, Edelsteine, Muscheln Horn, Lava und Metall.
Ob Perlen 'echt' sind oder nicht, ist für mich nicht entscheidend. 
Schön müssen sie sein und das sind sie, wenn sie mich zum Gestalten anregen. 



Follies

Kleine Verrücktheiten.
 Teile aus belebter und unbelebter Natur 
gehen eine Verbindung ein.
. Nichts wird bearbeitet.